Fahrkartentexte der Kinderfahrkarten 2001

   
Text 01 Der Uhu, die größte europäische Eule, fliegt aufgrund seines weichen Gefieders fast lautlos. Als perfekter Nachtjäger schlägt er in der Nacht bis zu 100 Mäuse.
 
Text 02 Maikäferlarven spüren ihre Nahrung 80 cm unter der Oberfläche mit feinen Sensoren auf, die auf die von den Wurzeln ausgehende Kohlensäure reagieren.
 
Text 03 In Argentinien wurden Fossilien von Dinosauriern entdeckt, die vor rund 100 Millionen Jahren gelebt haben sollen, ein Gewicht von 100 Tonnen hatten und über 30 Meter lang waren.
 
Text 04 Die Stockente kann die Schlaf- und Wachphase in jeder Hirnhälfte willkürlich steuern. Sie kann mit einem Auge schlummern und mit dem anderen nach Feinden Ausschau halten.
 
Text 05 Die Florfliege ist nicht nur eine Schönheit, sondern auch äußerst nützlich. Die Larven einer einzigen Florfliege vertilgen bis zu 350.000 Blattläuse.
 
Text 06 Königspinguine erreichen Geschwindigkeiten von 25 bis 30 km/h, auch im eiskalten, oft stürmisch bewegten Wasser der Antarktis.
 
Text 07 Eine 30 Meter hohe Buche ist Lebensraum für über 1.000 Kleintierarten und über 300 Arten von Pilzen, Flechten und Moosen.
 
Text 08 Fische sind mit einem elektrischen Entfernungsmesser ausgestattet und haben eine dreidimensionale Raumwahrnehmung.
 
Text 09 Mehrere hunderttausend Facetten bilden das Facettenauge der Stubenfliege. Der Blickwinkel beträgt fast 360 Grad.
 
Text 10 Der Floh ist ein reaktionsschneller Sprinter. Beim Absprung erreicht er eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h.
 
Text 11 Kolibris müssen täglich bis zu 4.000 Pflanzen anfliegen, um den nötigen Nektar zu erreichen.
 
Text 12 Die im Pazifik geborenen Aale schwimmen 3.000 Kilometer bis vor die Südostküste Australiens.
 
Text 13 Wespen lassen ihre Männchen hungern, um Futter für den Nachwuchs zu sichern.
 
Text 14 Ein siebzigjähriger Mensch hat in seinem Leben ca. 350.000 Kubikmeter Luft verbraucht.
 
Text 15 Mikrofossilien lebten schon vor zwei bis drei Milliarden Jahren in den Urmeeren.
 
Text 16 Ein Kolibri verbraucht für einen Flug über 3.000 Kilometer von Nord- nach Südamerika gerade mal zwei Gramm Fett.
 
Text 17 Die ältesten Echsen sind vor mehr als 350 Millionen Jahren entstanden. Sie waren etwa 20 Zentimeter lang.
 
Text 18 In der „Atemsprache“ unterhalten sich die Insekten, indem sie Töne in den Luftlöchern ihres Chitinpanzers erzeugen.
 
Text 19 Katzen hören mit mehr als 20 Muskeln in den Ohren viermal besser als der Mensch.
 
Text 20 Es gibt etwa 340 verschiedene Kolibriarten. Der Hummel-Kolibri ist der kleinste und wiegt nur 1,6 Gramm.
 
Text 21 Als einzige Fischart halten sich Seepferdchen zeitlebens die Treue.
 
Text 22 Das einzige Lebewesen mit vier Knien ist der Elefant.
 
Text 23 Krokodile sind die größten und gefährlichsten Echsen der Welt.
 
Text 24 Krokodile können über eine Stunde lang tauchen, ohne Luft zu holen.
 
Text 25 Die ältesten Insekten sind vor 390 Millionen Jahren entstanden.
 
Text 26 Walhaie können bis zu 20 Meter lang und über 30 Tonnen schwer werden. Sie haben ca. 6.000 Zähne, keiner länger als 3 Millimeter.
 
Text 27 Die einmalige Begattung einer Ameisenkönigin genügt für ein bis zu 25 Jahren währendes eierlegendes Leben, pro Tag bis zu 30 Stück.
 
Text 28 Der Mensch besteht aus 80 Billionen Zellen und 1027 Atomen (mit 1021 Erbsen wäre die ganze Erde dreißig Zentimeter hoch bedeckt).
 
Text 29 Das Großhirn des Menschen enthält mehr als 40 Milliarden Nervenzellen, die aneinander gereiht eine Länge von 500.000 km ergeben würden.
 
Text 30 Kolkraben können einzelne Artgenossen gezielt „ansprechen“. Sie sind in der Lage, spezielle Geräusche in ihr „Geschrei“ einzuarbeiten.
 
Text 31 Der Superlativ für ein Faultier ist eine Höchstgeschwindigkeit von 200 bis 300 Metern in der Stunde.
 
Text 32 Eine 30 Meter hohe Buche verbraucht täglich etwa 32.000 m³ Luft und verdunstet ca. 200 Liter Wasser.
 
Text 33 Eine 30 Meter hohe Buche bindet an einem sonnigen Tag fast 4 kg Luftstaub und gibt ca. 9.000 Liter Sauerstoff ab.
 
Text 34 Libellen erreichen bis zu 50 km/h, können im Zickzackkurs blitzschnell ihre Richtung ändern und auch rückwärts fliegen.
 
Text 35 Jagdfalken entwickeln eine Geschwindigkeit von mehr als 500 km/h, wenn sie im Steilflug auf eine Taube niedersausen.
 
Text 36 Schlangen können relativ schlecht hören, dafür aber um so besser riechen. Die Augen bieten ein Seefeld von 130 Grad.
 
Text 37 Die arktischen Feuerquallen haben einen Durchmesser von mehr als zwei Metern und wiegen über zehn Zentner.
 
Text 38 Von den weltweit bekannten Mückenarten können 400 Arten gefährliche Krankheiten übertragen. Nur die Weibchen attackieren den Menschen.
 
Text 39 Eine typische Symbiose besteht zwischen der See-Anemone und der Garnele. Viele Tiere lassen sich von anderen putzen oder von lästigen Plagegeistern befreien.
 
Text 40 Küstenseeschwalben legen bei ihren jährlichen Wanderungen über 40.000 Kilometer – einmal um die Erde - zurück, so viel wie keine andere Zugvogelart.
 
Text 41 Ohne seine Keimfähigkeit zu verlieren, überlebte der Samen einer Lupinienart aus dem arktischen Kanada 1.000 Jahre tiefgefroren.
 
Text 42 Der feine Spinnfaden der Radnetzspinne misst 0,002 – 0,007 mm und ist fester als ein Stahldraht entsprechender Stärke.
 
Text 43 Tintenfische und bestimmte Muscheln bewegen sich mit Hilfe eines ausgepressten Wasserstrahles fort.
 
Text 44 Seeottern benutzen Felsstücke, um zum einen Muscheln vom Meeresboden zu lösen und zum anderen, um die Muscheln aufzubrechen.
 
Text 45 Der Kaiserpinguin hat sich an die extremsten Umweltbedingungen angepasst. Kein anderer lebt in so eisigen Zonen wie er.
 
Text 46 Vor 300 Millionen Jahren flogen Libellen mit einer Flügelspannweite von fast einem dreiviertel Meter umher.
 
Text 47 Noch während Straußenküken im Ei sind, piepsen sie sich ein Signal zum gemeinsamen Schlüpfen zu.
 
Text 48 Fledermäuse fliegen mit den Händen, sehen mit den Ohren und hängen sich mit ihren Füßen zum Schlafen auf.
 
Text 49 Gänse überqueren den Himalaja in 8.000 Metern Höhe.
 
Text 50 In einer zehntausendstel Sekunde schnappt sich der Wasserschlauch, eine fleischfressende Pflanze, seine Beute.
 

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© Palmen-Express · Hendrik Schweiger · Wiesbaden · Kontakt: per Mail oder Feedbackformular