Fahrkartentexte der Erwachsenen-Fahrkarten 2002

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Passend zur ersten Euro-Saison befassen sich die Texte auf unseren Fahrkarten in diesem Jahr
mit Fragen und Antworten zum Euro.

   
Text 01

1988: Der Präsident der EU-Kommission, Jaques Delors, legt einen Drei-Stufen-Plan zur Währungsunion vor, der schließlich zum Maastricht-Vertrag und zum Euro führte.
 

Text 02

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Das Papier besteht aus Baumwollfasern, entgegen dem Papier aus Zellstoff bei den DM-Banknoten.
 

Text 03

Auf den Euro-Banknoten werden nicht, wie sonst weltweit üblich, Porträts von herausragenden Persönlichkeiten dargestellt, sondern das europaweit identitätsstiftende Thema „Zeitalter und Baustile in Europa“.
 

Text 04

Die Euro-Münzen aller zwölf Teilnehmerländer haben eine einheitlich gestaltete Vorderseite.
 

Text 05

1991: Der Vertrag von Maastricht regelt die Zugangskriterien zur Währungsunion und den Aufbau einer Zentralbank.
 

Text 06

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Das Papier ist griffig und fest und klingt anders als Papier aus Zellstoff.
 

Text 07

Die graphische Gestaltung der Vorderseiten der Euro-Banknoten zeigt als Hauptelemente Fenster und Portale. Diese symbolisieren den europäischen Geist der Offenheit und Zusammenarbeit.
 

Text 08

Die Vorderseite der Euro-Münzen enthält neben dem Wert eine je nach Münzgruppe variierende Landkarte Europas und zwölf durch parallele Linien verbundene Sterne der Europa-Flagge.
 

Text 09

16. Dezember 1995: Bei der Tagung des Europäischen Rates in Madrid werden die Namen Euro und Cent festgelegt.
 

Text 10

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Das Papier der Euro-Banknoten ist, anders als bei den DM-Geldscheinen, eingefärbt.
 

Text 11

Die Rückseiten der Euro-Banknoten Zeigen die Europa-Flagge, eine Landkarte Europas und eine für die jeweilige Kulturepoche typische stilisierte Brücke als Symbol der Verbindung und Verständigung zwischen den Völkern Europas.
 

Text 12

Insgesamt gibt es 96 unterschiedlich gestaltete Euro-Münzen mit 45 verschiedenen Motiven.
 

Text 13

Die Rückseiten der Euro-Münzen der Länder Belgien, Irland, Luxemburg und Niederlande zeigen je Land das gleiche Motiv.
 

Text 14 1998: Elf Länder werden zur Währungsunion zugelassen.
 
Text 15

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Die Wertangabe auf der Vorderseite ist zweifarbig gedruckt.
 

Text 16

Auf der 5-Euro-Banknote sind ein Portal und eine Brücke aus der Zeit der Klassik (480 v. Chr. – 395 n. Chr.) der Hochkultur der griechisch-römischen Antike dargestellt.
 

Text 17

Allen Euro-Münzen gemeinsam ist der Europa-Kranz mit den zwölf Sternen.
 

Text 18

Die Euro-Münzen der Länder Griechenland und Österreich enthalten auch auf der nationalen Rückseite den Nennwert der Münzen.
 

Text 19

1. Januar 1999: Der Euro wird gesetzliche Währung, die nationalen Währungen zu einem festen Wechselkurs an ihn gebunden.
 

Text 20

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Der Copyright-Vermerk der EZB auf der Vorderseite oben ist durch den Stichtiefdruck ertastbar.
 

Text 21

Auf der 10-Euro-Banknote sind ein Portal und eine Brücke aus der Romanik (700 – 1250 n. Chr.), dem Baustil des frühen bis hohen Mittelalters, abgebildet.
 

Text 22

Die Rückseiten der Münzen wurden von jedem Land mit eigenen Motiven gestaltet.
 

Text 23

1. September 2001: Die Auslieferung von Euro-Münzen und -Scheinen beginnt.
 

Text 24

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Gegen das Licht sind drei Wasserzeichen zu erkennen: das Architekturmotiv, der Notenwert und ein Balkenwasserzeichen.
 

Text 25

Auf der 20-Euro-Banknote sind zwei Fenster und eine Brücke aus der Gotik (1100 – 1450), dem Baustil vom hohen bis späten Mittelalter, dargestellt.
 

Text 26

Die Motive auf den Rückseiten der Euro-Münzen haben national-symbolischen Charakter entsprechend der historisch kulturellen Tradition der einzelnen Länder.
 

Text 27

1. Januar 2002: Der Euro ist offizielles Zahlungsmittel in zwölf europäischen Ländern.
 

Text 28

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Die unregelmäßig auf Vorder- und Rückseite aufgedruckten Zeichen des Durchsichtsregisters verbinden sich zur vollständigen Wertzahl der Banknote.
 

Text 29

Auf der 50-Euro-Banknote sind zwei Fenster und eine Brücke aus der Renaissance (1420 – 1630), dem Spiegelbild des geistigen Humanismus, abgebildet.
 

Text 30

Der Name Euro wurde gewählt, weil er einfach und repräsentativ ist und in allen Ländern die fast gleiche Schreibweise und eine nahezu identische Aussprache hat.
 

Text 31

28. Februar 2002: Die nationalen Währungen in zwölf europäischen Ländern werden aus dem Verkehr gezogen.
 

Text 32

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Der Sicherheitsfaden etwa in der Mitte der Banknote über die ganze Breite des Scheins.
 

Text 33

Der Euro startete Anfang 1999 mit einem Wechselkurs von rund 1,18 Dollar und 130 Yen für einen Euro.
 

Text 34

Auf der 100-Euro-Banknote sind ein Portal und eine Brücke aus dem Barock (1560 – 1750), dem Ausdruck prunkvoller Macht- und Repräsentationspolitik von König, Adel und Klerus dargestellt.
 

Text 35

1. Januar 2002: Für mehr als 300 Millionen Menschen wird der Euro als Bargeld eingeführt.
 

Text 36

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Im Sicherheitsfaden sind ausgestanzt der Banknotenwert und das Wort „EURO“ zu erkennen.
 

Text 37

Das 20 Cent-Stück nennt man wegen seiner sieben Einkerbungen die „spanische Blume“.
 

Text 38

Als historisches Beispiel für die Währungsunion gilt die Entstehung eines einheitlichen Währungsraumes von 39 souveränen deutschen Staaten, der von 1857 bis 1871 auch ohne eine gemeinsame Regierung funktionierte.
 

Text 39

Die Rückseiten jeder Euro-Münze der Länder Griechenland, Italien und Österreich haben ein individuelles Motiv erhalten.
 

Text 40 1. Januar 2002: In zwölf Euro-Staaten wird der Euro als Bargeld eingeführt.
Text 41

Das graphische Symbol (Logo) für den Euro (€) wurde vom griechischen Buchstaben Epsilon abgeleitet. Es bezieht sich auf die ersten Buchstaben im Wort „Europa“. Die beiden Querstriche sollen die Stabilität des Euro symbolisieren.
 

Text 42

Auf der 200-Euro-Banknote sind ein Portal und eine Brücke aus der Eisen- und Glasarchitektur (1830–1900), der europäischen Ingenieurbaukunst zwischen Historismus und Moderne, abgebildet.
 

Text 43

Auch auf den zu Frankreich gehörenden Übersee-Departements und Territorialgebieten Guyana, Guadeloupe, Martinique, Réunion, Mayotte sowie St.-Pierre-et-Miquelon wurde der Euro eingeführt.
 

Text 44

Sicherheitsmerkmal der Euro-Banknoten: Auf den großen Scheinen
– ab 50er – enthalten die Folienelemente Hologramme, die je nach Kippwinkel den Wert oder das Architekturmotiv zeigen.
 

Text 45

Auf der 500-Euro-Banknote sind ein Portal und eine Brücke aus der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts, Ausdruck des Protestes gegen Stilnachahmung und Historismus, dargestellt.
 

Text 46

Euro-Banknotenbedarf: Für die Erstausstattung wurden 14,25 Milliarden Euro-Banknoten im Gesamtwert von 642 Milliarden Euro hergestellt.
 

Text 47

Die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten kann jeder sehen, fühlen und durch Kippen des Geldscheines erkennen.
 

Text 48

Insgesamt gibt es acht Euro-Münzen. Diese unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Material, Farbe und Dicke zum Zwecke ihrer einfachen Handhabung und Erkennbarkeit.
 

Text 49

Bedarf an Euro-Münzen: Für die Erstausstattung wurden 50,3 Milliarden Münzen geprägt, davon 15,5 Milliarden in Deutschland.
 

Text 50

Auf Grund von Abkommen mit der EWU ist der Euro auch in den souveränen Kleinstaaten Vatikan, Monaco und San Marino die offizielle Währung.
 

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© Palmen-Express · Hendrik Schweiger · Wiesbaden · Kontakt: per Mail oder Feedbackformular