Der neue Palmen-Express

Der neue Palmen-Express besteht aus sechs Wagen, die nach dem Vorbild der Triebwagen der
Frankfurt-Offenbacher-Trambahn-Gesellschaft (FOTG) gestaltet wurden. Vorbild ist also die erste elektrische Straßenbahn Deutschlands, die ab 1884 regulären, kommerziellen Betrieb zwischen Frankfurt und Offenbach anbot.
Mehr zur Geschichte des Vorbilds  erfahren Sie bei Wikipedia: www.de.wikipedia.org/wiki/FOTG

Sobald die technische Dokumentation des neuen Zuges fertig gestellt ist, werden wir diese Übersicht deutlich erweitern.

 

Zur Technik des ehemaligen
Palmen-Express


Leider sind nicht mehr viele Informationen über die technische Geschichte des Zuges vorhanden. Dennoch haben wir alle technischen Informationen, die aufzutreiben waren, hier aufgelistet. Sollten Sie zufällig weitere Informationen über unsere Eisenbahn besitzen, wären wir Ihnen sehr dankbar wenn Sie uns daran teilhaben lassen.
 


 
 Lokomotive:

 Baujahr 1972
 letzte Hauptuntersuchung 03/2000
 Typ Kardan-Lokomotive Typ CEL 20 mit
elektrischem Antrieb
 Gewicht ca. 2.850 kg
 Länge über alles 4.250 mm
 Höhe 2.030 mm
 Breite 1.100 mm
 Achsabstand 1.000 mm
 Treibraddurchmesser 450 mm
 Leistung: 7,5 KW / 10,2 PS
 Geschwindigkeit 6 km/h
 Spurweite 600 mm

   
 Tender:

 Baujahr 1972
 letzte Hauptuntersuchung 03/2000
 Länge 2.500 mm
 Breite 1.100 mm
 Höhe 1.800 mm
 Drehgestell-Abstand 1.300 mm
 Eigengewicht 600 kg
 Verkehrslast 1.200 kg
 Spurweite 600 mm

   
 Wagen:

 Baujahr 1972
 letzte Hauptuntersuchung Wg. 1 & 4 03/2001
 letzte Hauptuntersuchung Wg. 2 & 3 03/2002
 Länge 3.600 mm
 Breite 1.100 mm
 Höhe 1.800 mm
 Drehgestell-Abstand 2.400 mm
 Eigengewicht 600 kg
 Verkehrslast 1.200 kg
 Spurweite 600 mm

   
 Zug (gesamt):  

 Länge 21.150 mm
 Breite 1.100 mm
 Höhe 1.800 mm
 Eigengewicht 5.850 kg
 Verkehrslast 5.400 kg
 Gewicht eines voll besetzten Zuges: 11.150 kg

 
 Sonstiges:

 Ø Laufleistung / Jahr: 4.500 km
 geschätzte Laufleistung 1972 - 2002: 135.000 km

 
 Zum Betriebsablauf:

Der Antrieb ist elektrisch und bekommt seinen Strom aus zwei Batterien. Diese sind stark genug, den Zug notfalls auch zwei Tage unter Volllast zu fahren. Zum Bremsen wird der Motor mit verwendet und speist somit wieder Energie zurück in die Batterien. Zusätzlich ist eine handbetätigte mechanisch wirkende Scheibenbremse eingebaut.
Zur Haftwertverbesserung bei schlechtem Schienenzustand ist eine elektrisch betätigte Sandstreueinrichtung bei der letzten Hauptuntersuchung im Jahr 2000 nachgerüstet worden. Der Fahrer kann seit dem per Knopfdruck Sand vor die angetriebenen bzw. gebremsten Räder werfen und die Haftung zwischen Rad und Schiene deutlich verbessern.

Außerdem befindet sich auf dem Bedienpult noch ein Geschwindigkeitsmesser, ein Spannungsmesser sowie ein Betriebsstundenzähler.

   

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